Satzung des SGOvD e.V.

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Verein trägt den Namen »Souveräner GrossOrient von Deutschland e. V.«.
  2. Der Sitz des Vereins ist Lüdenscheid. Postanschrift: Verein SGOvD c/o Hans-Joachim Naber, Werdohler Landstr. 297, D-58513 Lüdenscheid
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar humanitäre und mildtätige Zwecke, indem er das kulturelle und soziale Brauchtum der freimaurerischen Bruderschaften reformiert.
  2. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
    1. Bildung und Beratung dogmenfreier Bruderschaften.
    2. Förderung und Hilfestellung bei der Gründung und dem Aufbau eines »Souveränen GrossOrients von Deutschland (SGOvD)« als Zusammenschluss dogmenfreier Freimaurerlogen in der Bundesrepublik Deutschland.

§ 3 Selbstlosigkeit

  1. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
  3. Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.
  4. Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei der Auflösung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.
  5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
  6. Der Verein strebt die Feststellung der Gemeinnützigkeit an.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede bzw. jeder werden, die bzw. der die Ziele des Vereins unterstützt.
  2. Über den schriftlichen Antrag auf Aufnahme entscheidet die Mitgliederversammlung durch 2/3 Mehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder.
  3. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, durch Austrittserklärung oder Ausschluss wegen vereinswidrigen Verhaltens. Der Austritt kann mit vierteljähriger Kündigung zum Quartalsende schriftlich gegenüber dem Vorstand erfolgen. Über den Ausschluss beschließt die Mitgliederversammlung.

§ 5 Beiträge der Mitglieder

  • Die Mitglieder zahlen Beiträge, deren Höhe und Fälligkeit die Mitgliederversammlung beschließt.

§ 6 Organe des Vereins

  • Die Organe des Vereins sind:
    • der Vorstand,
    • die Mitgliederversammlung.

§ 7 Vorstand

  1. Der Vorstand im Sinne des §26 BGB besteht aus einem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Sekretär (geschäftsführender Vorstand). Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
  2. Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus.
  3. Je zwei Mitglieder des Vorstands sind gemeinsam vertretungsberechtigt.
  4. Die Wahlperiode für die Vorstandsmitglieder beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Erfolgt die Neuwahl der Vorstandsmitglieder nicht fristgemäß, so bleiben die Vorstandsmitglieder bis zur Neuwahl im Amt.
  5. Der Vorstand entscheidet durch einfache Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters. Bei Eilbedürftigkeit können Beschlüsse des Vorstandes auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn kein Vorstandsmitglied widerspricht. Fernmündlich gefasste Beschlüsse sind nachträglich schriftlich niederzulegen.

§ 8 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich einzuberufen.
  2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert, oder die Einberufung von einem Drittel der Mitglieder des Vereins unter Angabe der Gründe vom Vorstand verlangt wird.
  3. Die Einberufung erfolgt schriftlich durch den Vorsitzenden unter Wahrung einer Einladungsfrist von drei Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung.
  4. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
    1. Genehmigung des Geschäftsberichtes und der Jahresrechnung
    2. Genehmigung des Haushaltsvoranschlages
    3. Beschlussfassung über die Aufgaben des Vereins
    4. Entlastung und Neuwahl bzw. Abberufung des Vorstandes
    5. Bestellung von zwei Rechnungsprüfern
    6. Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins
  5. Die Rechnungsprüfer dürfen dem Vorstand nicht angehören. Die Wahlperiode beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Sie haben die Jahresrechnung zu prüfen und über das Ergebnis der Mitgliederversammlung schriftlich zu berichten.

§ 9 Abstimmung und Beurkundung von Beschlüssen

  1. Die in den Vorstandssitzungen und in den Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse werden in einfacher Mehrheit der Anwesenden gefasst, soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt.
  2. Bei Stimmengleichheit ist der jeweilige Antrag in der Mitgliederversammlung abgelehnt.
  3. Die in den Vorstandssitzungen und in den Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben.

§ 10 Satzungsänderung und Auflösung

  1. Für den Beschluss die Satzung zu ändern oder den Verein aufzulösen ist eine Dreiviertel-Mehrheit der Mitglieder des Vereins erforderlich.
  2. Sind weniger als dreiviertel aller Mitglieder anwesend, so kann sofort eine außerordentliche Mitgliederversammlung eröffnet werden, in der dann dreiviertel der anwesenden Mitglieder beschließen können. Auf diese Folge ist in der Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung ausdrücklich hinzuweisen.
  3. Bei Auflösung des Vereins wird das Vermögen des Vereins einem anerkannten gemeinnützigen Zweck zugeführt.
  4. Satzungsänderungen, die vom Notariat, von Aufsichts-, Gerichts-, oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern schriftlich mitgeteilt werden.

 

Lüdenscheid, 20.02.2010